Wettkampfbericht IM 70.3 Rügen

Ein 12. Platz beim Ironman 70.3 Rügen steht am Ende in meiner sportlichen Vita. Nicht der 2. Platz aus dem Vorjahr, aber damit war auch nicht zu rechnen. Das Teilnehmerfeld bei den Herren war äußerst gut besetzt, aber trotzdem hätte ich gerne einen Top 10 Platz erreicht.

Das Schwimmen war abenteuerlich. Die Wellen waren wirklich hoch und man ist richtig in ein Tal geklatscht wenn man über  der Welle drüber war. Sowas kenne ich nur vom Surfen in LA……😝 alle Schwimmzeiten waren extrem langsam. Selbst Michi Raelert brauchte für das Rausschwimmen doppelt so lange wie für den Rückweg. Ich war unter diesen Umständen recht zufrieden mit meiner Leistung. Zumindest lief es besser als in Wiesbaden oder der WM in Zell.

Auf dem Fahrrad wollte ich auf der schnellen Strecke direkt Druck machen. Leider regnete es immer noch und so mussten einige Kurven etwas langsamer gefahren werden. Als ich dann im ersten Kreisverkehr scharf bremsen musste, passierte es: meine Bremse öffnete sich nicht mehr richtig (es lag wohl daran, dass mein Rad die ganze Nacht im Regen stehen musste, da der Wind das Abdeck-Cover herunter geweht hatte) und von nun an hörte und merkte ich ein Schleifen am Hinterrad. Wie ich leider nach dem WK bemerkte, war dies nicht unerheblich:

  
Dieses Problem brachte mich aus dem Konzept und so fuhr ich aus Zorn praktisch All Out. Mit einem 42er Schnitt stellte ich das Bike nach 2:08h mit einer der besten Radzeiten des Tages ab…..trotz des Schleifens.

  
Leider wechselte ich stark mitgenommen in die Laufschuhe. Ich bin einfach zu hart gefahren. Auch wenn ein Halbmarathon von 1:20h nicht nach platzen klingt, konnte ich nach 3km nicht mehr meine gewünschte Pace laufen und die 4x 300m mit 11% Steigung machten es auch nicht besser😁 So schleppte ich mich Richtung Ziel. Als ich kurz davor noch von einem Ukrainer überholt wurde, kam es zu einem Zielsprint um Platz 12, da ich nicht bereit war, diesen Platz kampflos herzuschenken. Es war zwar keine Lichtgeschwindigkeit, reichte aber, um mir diesen Platz zu sichern😆

  
Nun kann man sagen, dass es ja schade ist wie der Wettkampf gelaufen ist, aber man kann es auch positiv sehen, dass ich trotz Handicap eine solche Zeit fahren konnte😉

Jetzt gibt es ein paar ruhigere Tage, bevor ich in den letzten großen Trainingsblock der Saison starte, aber dazu später mehr.

Viele Grüße

Matthias

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