Rennbericht Ironman 70.3 Aix en Provence

Der Süden Frankreichs Anfang Mai ist ein Garant für schönes, warmes frühsommerliches Wetter…..so sagte man mir;-)

Während unserer fünf Tage in Aix schien auch oft die Sonne, doch mit den Temperaturen war das eine andere Geschichte. Nahe 0 Grad in der Nacht und gefühlte -1 bis 4 Grad am Rennmorgen um 7:00, kombiniert mit ca 15 Grad Wassertemperatur, machten einen Triathlon unmöglich. Klar, das Schwimmen hätte einzeln stattfinden können, doch dann wäre man auf dem Rad erfroren und spätestens wenn man Mühe hat die Finger zu bewegen, wird es mit dem bremsen schwierig. Ironman hat ganz klare Regeln, bei welcher Kombination von Luft und Wasser ein Schwimmen abgesagt wird und so gab es keine Diskussion im Profifeld.

Also ging es mit 30min Verspätung und einem 90km Time Trial auf dem Rad los. Bei den Pros wurden die Startpositionen ausgelost und alle 20sec startete ein Athlet auf die Strecke. Mit Nummer 7 und 40sec „Rückstand“ auf den Mitfavoriten Mcnamee ging ich ins Rennen. Ich fühlte mich zu Beginn sehr gut, denn natürlich kam mir das heutige Rennformat sehr entgegen;-)

Nach ca 20km hatte ich eine Drei-Mann-Gruppe um Mcnamee überholt und fuhr an 3. Position. Da zudem noch Windböen bis 60km/h auftraten wurde das Radfahren zeitweise wirklich gefährlich. Zum Glück kam ich ohne einen Sturz durch, auch wenn ich dafür oft die aerodynamisch günstigste Position verlassen musste. Safety first!

Nach 2:18h stellte ich mein Bike im Zentrum des schönen Städtchens Aix ab und begab mich auf die abschließenden 21 Laufkilometer. Ich kam eigentlich recht gut durch, auch wenn ich hier etwas angenockt aussehe….aber es ist ja auch Triathlon und kein Hallen-Halma ;-):

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Leider war eine genaue Positionierung während des Runs unmöglich, da alle Pros einzelne Startzeiten hatten. Jedoch rief mir Micha zu Beginn des Runs zu, dass ich auf Position 4 nach dem Bike lag. Ich kämpfte bis zum Ende, auch wenn Mcnamee mich wirklich stehen ließ, als er bei KM15 an mir vorbei zog….doch ich hatte ja noch 40s Startvorsprung. Es wurde also knapp , dessen war ich mir zu diesem Zeitpunkt sicher. Nach 1:14h beendete ich den Run und kam mit einer Endzeit von 3:35h ins Ziel….auf Endposition 6. Sicher ein gutes Ergebnis, aber ich hatte nur 44s Rückstand auf Position 3 und damit das Podium. Tja, das konnte man während des Rennens leider nicht überblicken, aber eigentlich ist es mir auch gar nicht so wichtig, denn für mich zählt nur, dass ich mit meiner eigenen Leistung sehr zufrieden, im Hinblick auf die bevorstehende Langdistanz bei der Challenge Dänemark, war. Insgesamt also ein tolles Rennen auf das ich in den kommenden fünf Trainingswochen körperlich wie mental aufbauen kann.

Alle anderen Athleten unserer Trivolution Action Crew kamen auch mit starken Leistungen ins Ziel. Hier und da ist etwas „Feintuning“ nötig, aber für den Saisonstart sind die Coaches absolut zufrieden;-) Praktisch jeder hätte sich erneut für die 70.3 WM qualifizieren können, aber fast alle haben ja schon ihren Slot. Unser Peto hat mit dem 2. Platz in der AK18-24 seine Quali für Australien gelöst und es im TAC Style in unserem Haus gefeiert:

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Ein ganz herzlicher Dank gilt -wie immer- dem tollen Supporter Team, diesmal bestehend aus: Bine, Vera, Linda, Micha und Marcus….ohne den Support wäre für uns Sportler hier mal gar nichts zu holen gewesen!

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au revoir,

euer Matthias

 

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