Rennbericht Challenge Gran Canaria

Gestern stand also meine erste Mitteldistanz im Jahr 2017 auf dem Programm. Dafür haben sich, meine von mir gecoachten Athleten Rapha und Peto, sowie meine Wenigkeit die Challenge Gran Canaria ausgesucht. Dabei handelt es sich um die schwerste Mitteldistanz Europas😬 Dies sollte sich auf den Strecken bewahrheiten😉

Schwimmen:

Bereits im letzten Jahr schwammen die schnellen Jungs hier 5-7min langsamer als sie es normal tun. Auch in diesem Jahr wurde die Strecke leider nicht korrekt vermessen, so dass ich natürlich nochmal mehr Zeit auf die schnellen Schwimmer verlor. Was ich dem Veranstalter leider vorwerfen muss, war die Streckenführung. Nach der ersten Runde kam mir und den langsameren Pros nämlich das gesamte Age Group Feld entgegen. Sich da durch zu kämpfen macht einen nicht nur langsam sondern ist einfach gefährlich. Die schnellen Schwimmer „retteten“ sich bereits zur Wendeboje. Naja, egal, ich und (hoffentlich) alle anderen haben es ja überlebt. 33:50min klingt natürlich bedrohlich langsam, aber ich habe deutlich weniger Zeit auf einige meiner Pro Kollegen verloren als sonst. Der absolute Rückstand war natürlich durch die lange Strecke trotzdem groß.


Bike:

Auf dem Rad habe ich dann versucht meine Aufholjagd zu starten. Insgesamt hat es auch recht gut geklappt. Die Radstrecke war leider extrem voll da die Olympische Distanz ebenfalls auf der 20km Runde unterwegs war. Gefährlich wurde es dadurch auch wieder, da viele Age Grouper natürlich deutlich langsamer fahren und es beim überholen gefährliche Situationen gab. Peto ist leider leicht gestürzt, aber er konnte weitermachen und passiert ist ihm auch nichts. Ich kam ganz gut durch und fuhr 339 Watt NP. Das reichte für die 3. beste Zeit des Tages knapp hinter Peter Hemeryck und mit großem Abstand zu dem alles überragenden Alistair Brownlee. Nicht umsonst ist der Kerl Doppel-Olympiasieger;-) Das wird mehr als schwer für Kollege Frodeno in diesem Jahr. Meine Radzeit: ca 2:28h. Brownlee: 2:22h 😳


Run:

Der abschließende Lauf ist ja eigentlich meine große Stärke. Leider lag ich nach dem Bike noch nicht wirklich in Schlagweite zu den Top 5 (was mein Ziel war), so dass ich mich nicht mehr verausgaben konnte und wollte. Es ist schwer 100% zu geben wenn man etwas „abgeschlagen“ liegt. Ich habe es dann in 1:20h nach Hause gebracht und landete damit am Ende nach 4:27h auf Platz 12. Nicht ganz die Platzierung die ich erreichen wollte, aber manchmal laufen Rennen nicht so wie man es plant. Fakt ist aber, dass ich schneller im Wasser geworden bin und das wird sich schon bald in meinen Ergebnissen wiederspiegeln. 

Jetzt heißt es erstmal zu regenerieren und die beiden letzten Tagen in der Sonne zu genießen😉

Peto hat mit Platz 3 in seiner AK die WM Quali eingetütet und Rapha hat sich bis zum Ende prima durchgekämpft. Ich bin stolz auf die Jungs!


Grüße nach Deutschland! Next stop: Lissabon!

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