DNF (= did not finish) Challenge Roth

Puh, leider nicht das Ziel, welches ich heute erreichen wollte. Nach dem mit Abstand besten Swim meines Lebens war ich nur 3:40min hinter den Jungs, auf die ich im Vorjahr noch fast 10min verloren hatte. Eigentlich hoffte ich, diese Gruppe bei ca KM170 einzuholen. Das ich nach 65km schon da war, ließ meine Motivation nochmal so richtig nach oben schießen. Vielleicht etwas zu weit;-) Obwohl alle fair fuhren, wollte ich sie natürlich abhängen um auf die super Läufer einen möglichst großen Vorsprung zu haben. Doch auch nach etlichen Versuchen jenseits der 350W waren sie immer noch alle da. Das kostete Kraft. Nach ca 100km kam dann ein ehemaliger Radprofi auf seiner ersten von zwei zu fahrenden Runden (als Staffelfahrer) an uns vorbei und da witterte ich meine Chance. All in or nothing und so hängte ich mich im fairen Abstand dran. Leider jenseits der 400W….Die Gruppe war ich sofort los, aber leider habe ich mich nach 15min in dem Tempo nicht mehr erholen können. Die ersten 90km beendete ich mit 304W und ca 2:08h genau im Plan….die zweiten 90km….darüber will ich nicht reden;-) Gepaart mit einem unangenehmen Bienenstich, den ich mir leider auch noch auf dem Rad zugezogen hatte, war es ein wirklicher gebrauchter Tag auf dem Rad. Am Ende standen 285W NP und die mit Abstand schlechteste Gesamtleistung auf dem Rad seit ich als Profi starte, auf dem Papier. 22W unter meiner letzten Leistung über die LD bei der Challenge Dänemark. Das es immer noch die 10. Radzeit an dem Tag wurde, stimmt mich natürlich positiv was meine generelle Radform möglich macht;-)

Beim Laufen war der Tank dann bereits zu Beginn leer. Eigentlich bin ich ja ein großer Anhänger der „Langdistanzen sollte man finishen“ Strategie. Aber die abschließenden 36km wollte ich mir im Jogging/Gehen für meine weitere Saisonplanung nicht antun. Es gibt positive Seiten wie den Swim heute und gelernt habe ich noch mehr: auch ich kann so richtig platzen auf dem Bike;-) Wie sagte Michael Jordan schon immer: „I failed over and over again and that’s why I succeed“

Außerdem ist es um so besser wenn man enttäuscht ins Hotel kommt und dann erfährt das seine beiden Ironman Frankfurt Athleten Johannes Kappel und Markus Nübel die ersehnten Hawaii Slots geholt haben und Johannes sogar Platz 2 in der AK25 mit einer Endzeit von 8:47h erreicht hat!!!! Geil, so hat der Tag auch für mich noch ein super Ende gehabt;-)

Danke an alle, die mich heute vor Ort, zu Hause oder sonst wo unterstützt und mir die Daumen gedrückt haben. Das nächste Rennen wird wieder besser…that’s sport;-)

Over and out! 3 Tage Urlaub in den Bergen.

Bild: Lidwina Willert

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