Deutsche Duathlon Meisterschaften 

Morgen gehts in Ulm heiß her….nicht nur wegen der angesagten 32 Grad. Es stehen die deutschen Duathlon Meisterschaften über die Langstrecke auf dem Programm. 10km laufen, 80km Bike auf einer technisch sehr anspruchsvollen Strecke und nochmal 20km laufen stehen auf dem Programm. Ein körperlich sehr beanspruchendes Format und damit hervorragend geeignet um den neuen deutschen Meister zu küren. Favorit auf den Tittel ist der Vize-Weltmeister und seit Sonntag auch Europameister im Duathlon, Felix Köhler. Hinter im gibt es sicher einige Jungs, die aufs Podium wollen. Einer davon bin ich und natürlich möchte ich möglichst weit oben stehen😉

Meine Form ist gut und ich sollte auch ziemlich ausgeruht am Start stehen. Der Powerman Ulm stellt auch meinen letzten langen Test für die Challenge Roth dar und da möchte ich natürlich gut performen😁

Startzeit: 9:30

Startnummer: 6

Remember: Always beat you race number 😝

#noFearbig#Gear

Streckencheck Roth…

Das schöne Wetter in dieser Woche wollte ich natürlich ausnutzen und so haben Rob und ich einen kleinen Ausflug ins fränkische Roth gemacht, wo wir am Do und Fr ausgiebige Test auf den Rad- und Laufstrecken der Challenge Roth absolviert haben.

Nach 275 Radkilometern kennt man die Strecke ganz gut würde ich sagen. Dazu haben wir noch eine knackige Laufeinheit am legendären Main-Donau Kanal absolviert und fertig war unser kleiner Ausflug. Natürlich haben wir es uns nach geleisteter Arbeit noch köstlich schmecken lassen…

Am Abend des 09. Juli sehen wir dann hoffentlich etwas zerstörter aus;-)

Jetzt geht es aber erstmal am kommenden Wochenende in Ulm rund, denn die deutschen Duathlon Meisterschaften auf der Langstrecke werden dort ausgetragen. Ich habe ja schon ein paar Duathlon’s absolviert, aber noch nie die Distanz von 10km – 80km – 20km….mal sehen wo ich mich innerhalb der deutschen Duathlon-Spezialisten so platzieren kann.

Die kommende Woche wird sonnig, also nichts wie raus…!

Matthias

Wettkampfbericht Challenge Lissabon

Am gestrigen Sonntag stand meine zweite Mitteldistanz in diesem Jahr auf dem Programm. Im schönen Lissabon wurde erstmals die Challenge Lisboa ausgetragen. Bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen um die 27 Grad sollte es ein tolles Event werden.

3:54h steht für mich am Ende in der Ergebnisliste. Meine zweit beste Zeit bisher auf der Mitteldistanz.
Die Ergebnisliste sagt Platz 12, aber im Gegensatz zu Platz 12 vor zwei Wochen auf Gran Canaria bin ich mit diesem Rennen sehr zufrieden. Im Schwimmen habe ich mit 28:10min ein -für mich- gutes Ergebnis erzielt. Davon muss man nochmal locker 20-30s abziehen da es zu Fuße eine lange Rampe hoch ging bis man die Timing Matte erreicht hat. Nicht mal 6min auf Top-Schwimmer wie Manuel Küng und Co. sind sehr gut (für mich;-)) Das sah schon deutlich anders aus….😉


Mit 2:05h  und 41,7km/h im Schnitt auf dem Rad (Datei auf Strava) habe ich erneut eine der schnellsten Zeiten im Feld fahren können. Das man auf der flachen Strecke (4 Runden mit insgesamt 500 Höhenmeter) dann nicht nennenswert Zeit auf die große Führungsgruppe mit allen Top-Startern rausfahren kann, ist eh klar…das klappt auch nicht wenn fair gefahren werden würde….Aber auf einer Strecke wie zB der Challenge Roth mit Hügeln und 20m Windschatten-Abstand (der da ja auch bei den Pros hoffentlich wieder super kontrolliert wird) sieht es schon ganz anders aus. Leider bin ich durch ein großes Schlagloch gedonnert und habe so meine Aeroverkleidung am Rad abgebrochen und meine Flaschen verloren. Zumindest war ich nach dem Schlag hellwach;-)

Mein abschließender Run war mit 3:39min pro KM (1:17h) ok aber noch nicht ganz so wie ich es mir für Roth vorstelle. Drei der vier Runden waren gut, aber am Ende musste ich der Hitze und der noch nicht ausgereiften Verpflegungsstrategie etwas Tribut zollen. Alles in allem aber ein prima Ergebnis und ich blicke sehr zufrieden Richtung Saisonhighlight!

Wasser statt Iso….


Meine Erkenntnis, dass die ganzen ITU Jungs auf der MD einfach deutlich stärker sind als wir Langstrecker hat sich an diesem Wochenende wieder einmal bestätigt. Gestern hat Ali Brownlee die MD/Longo-Elite bereits zerstört und heute hat mit Joao Pereira der 5. der olympischen Spiele gewonnen. Gut, dass mein wichtigstes Rennen die Challenge Roth ist und die ist ja bekanntlich deutlich länger;-)

Jetzt wird trainiert und in 3 Wochen geht es bei den deutschen Duathlon Meisterschaften in Ulm auf der Langstrecke hoch her!

Vorher natürlich noch etwas Sightseeing mit meinen Eltern in dieser der tollen Stadt. Morgen fliege ich dann wieder zurück nach Hause und bringe (hoffentlich) das gute Wetter mit;-)

Altstadt:

Jerónimos Monastery:

Bis bald,

Matthias

It’s on…

Bike ist eingecheckt, Sachen werden später gepackt und Zeit für mein Nespresso-Werbefoto war heute auch noch.😉


Wer das Rennen morgen mitverfolgen möchte, schaut am besten hier:

http://www.challenge-lisboa.com/

Angeblich gibt es einen Live Stream…keine Ahnung wie gut der dann ist….😬

Start: 8:25 dt Zeit

Startnummer: 21

Es werden 30 Grad, also Hitzeschlacht 😉💥

Über Lissabon nach…..ROTH!!

Ja genau, ich habe mich entschloßen in diesem Jahr doch zwei Langdistanzen zu absolvieren und so freue ich mich sehr, am 9. Juli bei der Challenge Roth am Start stehen zu können. Wer noch nie bei der Challenge Roth war, sollte es sich unbedingt mal anschauen. 5000 Teilnehmer und ein ganzer Landkreis der nur Triathlon im Kopf hat. Die Stimmung dort ist einfach einmalig….ich habe im letzten Jahr den Zieleinlauf von Frodeno im Stadion gesehen und die Stimmung dort ist einfach wie bei keinem anderen Rennen der Welt. Grandios!

Ich habe schon einmal als Age-Grouper dort teilgenommen. 1:12h Schwimmen, 5:03h Rad und 3:31h Run waren meine Splitzeiten damals. Ich finishte in 9:52h auf Position 265. Damals habe ich mir geschworen, sollte ich mal deutlich besser werden, wieder nach Roth zu kommen und um die vorderen Plätze mitzukämpfen (ok, damals dachte ich Sub9 wäre das absolute Maximum und es handelt sich um meine AK;-)). Dieses Unterfangen starte ich nun am 09. Juli 😉

Vorher stehen mit der Challenge Lissabon und den deutschen Duathlon Meisterschaften zwei weitere Testwettkämpfe an. Das Starterfeld in Lissabon kann sich absolut sehen lassen. Andy Dreitz und Platz 5. und 8. der olympischen Spiele aus Rio sind nur ein paar der Topstars. Natürlich werde ich alles geben und hoffe, dass es irgendwie für die Top 10 reicht. Viel wichtiger ist mir aber, gewisse Einzelleistungen unter Wettkampfbedingungen zu testen um zu sehen, woran ich in den verbleibenden 9 Wochen bis Roth noch besonders arbeiten muss. Außerdem war ich noch nie in Lissabon und freue mich auf einen entspannten Stadtbummel und leckeres Essen bei tollem Wetter mit meinen Eltern nach dem Rennen;-)

Ein kleines Recap der NNP zu meinem Rennen auf Gran Canaria möchte ich euch natürlich auch nicht vorenthalten:

 

bom dia,

Matthias

Rennbericht Challenge Gran Canaria

Gestern stand also meine erste Mitteldistanz im Jahr 2017 auf dem Programm. Dafür haben sich, meine von mir gecoachten Athleten Rapha und Peto, sowie meine Wenigkeit die Challenge Gran Canaria ausgesucht. Dabei handelt es sich um die schwerste Mitteldistanz Europas😬 Dies sollte sich auf den Strecken bewahrheiten😉

Schwimmen:

Bereits im letzten Jahr schwammen die schnellen Jungs hier 5-7min langsamer als sie es normal tun. Auch in diesem Jahr wurde die Strecke leider nicht korrekt vermessen, so dass ich natürlich nochmal mehr Zeit auf die schnellen Schwimmer verlor. Was ich dem Veranstalter leider vorwerfen muss, war die Streckenführung. Nach der ersten Runde kam mir und den langsameren Pros nämlich das gesamte Age Group Feld entgegen. Sich da durch zu kämpfen macht einen nicht nur langsam sondern ist einfach gefährlich. Die schnellen Schwimmer „retteten“ sich bereits zur Wendeboje. Naja, egal, ich und (hoffentlich) alle anderen haben es ja überlebt. 33:50min klingt natürlich bedrohlich langsam, aber ich habe deutlich weniger Zeit auf einige meiner Pro Kollegen verloren als sonst. Der absolute Rückstand war natürlich durch die lange Strecke trotzdem groß.


Bike:

Auf dem Rad habe ich dann versucht meine Aufholjagd zu starten. Insgesamt hat es auch recht gut geklappt. Die Radstrecke war leider extrem voll da die Olympische Distanz ebenfalls auf der 20km Runde unterwegs war. Gefährlich wurde es dadurch auch wieder, da viele Age Grouper natürlich deutlich langsamer fahren und es beim überholen gefährliche Situationen gab. Peto ist leider leicht gestürzt, aber er konnte weitermachen und passiert ist ihm auch nichts. Ich kam ganz gut durch und fuhr 339 Watt NP. Das reichte für die 3. beste Zeit des Tages knapp hinter Peter Hemeryck und mit großem Abstand zu dem alles überragenden Alistair Brownlee. Nicht umsonst ist der Kerl Doppel-Olympiasieger;-) Das wird mehr als schwer für Kollege Frodeno in diesem Jahr. Meine Radzeit: ca 2:28h. Brownlee: 2:22h 😳


Run:

Der abschließende Lauf ist ja eigentlich meine große Stärke. Leider lag ich nach dem Bike noch nicht wirklich in Schlagweite zu den Top 5 (was mein Ziel war), so dass ich mich nicht mehr verausgaben konnte und wollte. Es ist schwer 100% zu geben wenn man etwas „abgeschlagen“ liegt. Ich habe es dann in 1:20h nach Hause gebracht und landete damit am Ende nach 4:27h auf Platz 12. Nicht ganz die Platzierung die ich erreichen wollte, aber manchmal laufen Rennen nicht so wie man es plant. Fakt ist aber, dass ich schneller im Wasser geworden bin und das wird sich schon bald in meinen Ergebnissen wiederspiegeln. 

Jetzt heißt es erstmal zu regenerieren und die beiden letzten Tagen in der Sonne zu genießen😉

Peto hat mit Platz 3 in seiner AK die WM Quali eingetütet und Rapha hat sich bis zum Ende prima durchgekämpft. Ich bin stolz auf die Jungs!


Grüße nach Deutschland! Next stop: Lissabon!

Last updates: Challenge Gran Canaria 

Während die gesamte Triathlon-Medienwelt auf die spannende Premiere von Doppel-Olympiasieger Alistair Brownlee wartet, bereiten wir uns auf das -sicher sehr coole- Rennen im Küstenörtchen Puerto de Mogan vor. Das Training in den letzten Tagen lief prima und sowohl ich als auch Peto und Raph sind bereit für ein extrem hartes, aber sicher sehr faires Rennen. Die Rad- und Laufstrecke sind die jeweils härtesten im europäischen Mitteldistanz-Zirkus und das sollte ein weitestgehend faires Rennen gewährleisten (in Bezug auf die Windschattenproblematik).

Der Start- und Zielbereich steht schon mal:


Wer das Rennen morgen verfolgen möchte, findet hier die nötigen Infos:

Startzeit: 9:00 deutscher Zeit

Startnummer: 9

Live Tracker: http://challengegc.live.trackingsport.com/online/seguimiento

Favoriten: Brownlee, Küng, Hemeryck

Mein Bike und ich sind jedenfalls für alles bereit:


Melde mich morgen Abend mit hoffentlich guten Nachrichten.

Let the rumble in the junggle begin….😏

Vorbereitungen abgeschlossen…

Ein ordentlicher Trainingsblock geht zu Ende und damit wird die ganz kurze Taperphase für das Rennen am Samstag eingeleitet. Während in Deutschland Schnee und Kälte den Triathleten zu schaffen machen, kämpfen wir hier bei bis zu 37 Grad….aber ich will mich mal nicht beschweren.

Die Aussicht auf meiner Yoga Matte ist jedenfalls ganz passabel;-)


Hier ein Blick von der Wettkampfstrecke:


Aber trotz allem Training bleibt immer noch etwas Zeit zu relaxen:


Ab morgen wird das Training dann wirklich kurz…Zeit, Mensch und Material für Samstag zu pflegen😉

Vorbereitung Challenge Gran Canaria 

Seit ein paar Stunden sind Rapha und ich erneut auf Gran Canaria. Peto kommt morgen auch zu uns und dann stellen wir uns dem vielleicht härtesten Rennen über die Mitteldistanz in Europa am kommenden Freitag😬💪🏻.

Die Teilnahme von Doppel-Olympiasieger Alistair Brownlee motiviert mich natürlich nochmal mehr. Meine Trainingsleistungen sind prima und ich bin heiß auf das erste lange Rennen der neuen Saison. 

Neben einem kurzen lockern der Beine auf dem Rad stand noch etwas Athletik auf dem Programm:


Morgen beginnt dann ein ordentlicher dreitägiger Trainingsblock bevor etwas für Samstag getapert wird.

Ich halte euch auf dem neusten Stand;-)

Frohe Ostern,

Matthias 

Training is over!

Eine wunderbare Zeit mit vielen guten Trainingseinheiten, einem grandiosen Wettkampf und tollen Eindrücken geht zu Ende. Morgen geht es auf die lange Reise Richtung Heimat. Wir werden Neuseeland in toller Erinnerung behalten und wer weiß, vielleicht steht doch mal der Ironman Neuseeland oder die Challenge Wanaka auf dem Programm;-) Die Strecken kenne ich jetzt ja schon mal.

Hier ein Nachtrag der Limburger Zeitung zum Race….thx an Rob!

Bis bald….dann wieder im alten Europa;-)

Matthias