2. Platz Challenge Samorin – Rennbericht

Wuhuuuu, 2. Platz bei der Challenge Samorin!! Ein grandioses Ergebnis für mich, welches meine restliche Saison äußerst spannend machen dürfte, aber dazu in ein paar Tagen mehr;-)

Das Rennen:

Nach mäßigem Schwimmen auf den sehr langen (überlangen;-)) 1900m bin ich an Position 13 liegend auf mein Bike gestiegen und dann direkt wieder runter, da die Kette zum ersten Mal runter geflogen ist. Auf dem holprigen Stück zur Mount-Line (bis wohin man sein Rad schieben muss) löste sich einer meiner Schuhe aus dem Pedal. Nachdem ich ihn eingesammelt habe, sprang ich auf mein Felt und wollte los….leider merkte ich erst dann, dass die Kette ebenfalls runtergesprungen ist. Shit, wieder runter, Kette drauf und endlich los….es ist ja nicht so, also ob Ospaly und Co. bereits genug Vorsprung gehabt hätten;-)

Auf dem Rad fand ich zu Beginn nicht meinen gewohnten Rhythmus und ich kämpfte gegen erste Zweifel an. Am Horizont sah ich dann denn 11. Pro, den ich mit einem unglaublichen Geschwindigkeitsunterschied stehen ließ….das Feuer war entfacht. Von nun an ging die Post auf der flachen aber sehr windigen Strecke ab. Ich arbeitete mich kontinuierlich nach vorne.

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Bei KM75 überholte ich eine 5-Mann lutschende Gruppe hinter Lokalmatador und zweifachem Olympiateilnehmer Filip Ospaly. Der Niederländer Evert Scheltinga war nun ca 3min vor mir und ich lag auf Position 2. Jetzt machte richtig Druck und fuhr fast 400 Watt auf den folgenden 10km. Keiner der Jungs konnte mir folgen. Mittlerweile hatte starker Regen eingesetzt und es ging wieder hinein in die Stadt. Obwohl ich im Schneckentempo um die letzten Kurven fuhr, passierte es: mein Vorderrad rutschte auf der spiegelglatten Fahrbahn weg und wie durch ein Wunder kam ich aus beiden Pedalen heraus und rutschte in „Valentino Rossi-Manier“ mit meinen Cleats über den Asphalt ohne richtig den Boden zu küssen. Ich sprang sofort wieder aufs Rad und wollte los…Kette unten. What the f**** !!! Wieder runter vom Rad, Kette drauf und los. Die Gruppe war wieder hinter mir und Evert enteilt. Egal, weiter, immer weiter dachte ich mir.

Nach 2:06h stellte ich mein Bike, mit einem Schnitt von 43km/h und einem neuen Streckenrekord in T2 ab. Leider verlor ich durch den Vorfall meinen netten Vorsprung auf Filip Ospaly und die anderen Jungs und wurde von nun an 21km gejagt….eine komplett neue Situation für mich, denn für gewöhnlich bin ich der Jäger (aufgrund meines Schwimmrückstands).

Allerdings merkte ich schnell, dass nur ein Spanier und Ospaly mithalten konnten. Ein Zweikampf um Platz 2-4 entbrannte!

In der dritten der vier Laufrunden konnte ich mich an einem kleinen Hügel etwas absetzen. Zurück im Flachen hatte ich dann ein paar Meter Vorsprung.

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(Der Athlet direkt hinter mir ist ein überrundeter Age-Grouper)

Die zweitschnellste Laufzeit des Tages hat mich dann noch bis auf 1:40min an Sieger Evert Scheltinga herangebracht, aber er war heute einfach eine Klasse besser. Gratulation an ihn!

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Ich bin mehr als happy, dass es am Ende für Platz 2 gereicht hat;-) (Endzeit: 3:59h)

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Vielen Dank an alle Volunteers an der Strecke und an das ganze Challenge Family Team! Ebenso natürlich an meine Mum, die mich diesmal vor Ort mit Splits versorgt hat;-)

Danke an alle meine Sponsoren und Partner:
Custom Cycling, Tri Castelli, Forever Sport, FIT FUN Sportpark Limburg, Laufsport Düllmann, Isostar Deutschland, CycleFit.de, CeramicSpeed

Race day!

It’s all set and done for tomorrow!

Ein letzter kleiner Test auf meinem Felt heute:


Eben habe ich mir noch das olympische Triathlon-Rennen der Damen angeschaut und bin immer noch begeistert. Was für ein Zweikampf zwischen Nicola und Gwen!! Ich hoffe ihr habt das sehen können….sowas würde ich mir morgen auch mit Filip Ospaly und Evert Scheltinga wünschen😉

Jetzt bereite ich meine Verpflegung für den morgigen Tag vor und dann geht’s bald ins Bett.

Leider gelten hier die slowakischen Triathlon-Regularien und daher gibt es keine 20m Abstand auf dem Rad, sondern nur 12m….ab 2017 soll es endlich einheitlich werden. Ich hoffe es wird zumindest streng kontrolliert, denn sonst öffnet die Strecke mit 100 Höhenmetern hier „Lutschern“ Tür und Tor. Wir werden sehen wie es läuft….ich bin jedenfalls mächtig heiß;-)

Startnummer: 4

Startzeit: 9:00

Ready to rumble;-)

Challenge Samorin…2 days to go!

Am Samstag kehrte ich bereits gut aus Brasilien zurück und seit gestern bin ich zusammen mit meiner Mum im slowakischen Samorin, wo am Sonntag (09:00 Startzeit) die Challenge Samorin -erstmals- ausgetragen wird. Zudem ist die Veranstaltung zugleich die Generalprobe für „The Championship“, die WM der Challenge-Serie 2017.

http://www.challenge-samorin.sk/?page_id=14

Ein flacher, windanfälliger Kurs wird mir (hoffentlich) in die Karten spielen, während das Schwimmen in der strömungsstarken Donau eher schwierig werden wird. So gleicht sich eben immer alles aus;-)

Aktuell genießen wir die nette Landschaft bei tollem Wetter und speisen in schönen Restaurants in der malerischen Altstadt Bratislavas. Eine wirklich tolle Stadt!

Der Deich und ich sind jedenfalls „Race-ready“ für Sonntag:

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Ein kleiner Nachtrag der NNP zum Abschneiden unserer TAC Staffel und auch mir bei der Challenge WM in Fredericia will ich euch natürlich auch nicht vorenthalten:

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Drückt mir die Daumen…..

Matthias

Brasilien

Ich sitze gerade am Flughafen von São Paulo und warte auf’s Boarding. Fünf sehr interessante Tage in der Nähe von São Paulo liegen hinter mir. Der Grund meiner Reise in dieses tolle Land waren aber nicht die olympischen Spiele (was natürlich auch eine Reise wert ist;-)), sondern ein sehr interessantes Coaching-Projekt welches ich mit Trivolution-Training übernommen habe. Die Trainingsbedingungen vor Ort sind sehr gut. Es herrscht aktuell ein mildes Klima von 20-23 Grad (Winter) und wenn man es einmal aus der 16 Millionen Einwohner Stadt heraus geschafft hat, findet man eine abwechslungsreiche Landschaft vor. Unser See in Araras war zB ein Traum:


Ein Open-Water Schwimmtraining kann man natürlich von einem Kajak aus leiten, muss man aber nicht;-) :


Was Zika, Dengue, Malaria und Co angeht: Wir Deutschen sind ein relativ ängstliches Volk wenn es um unsere Gesundheit oder Sicherheit geht. Dies habe ich bereits bei vielen meiner Reisen beobachtet. Wer mich kennt, weiß auch, dass ich gerade in Sachen Gesundheit äußerst vorsichtig bin. Es stimmt natürlich, dass man etwas aufmerksamer sein muss, wenn man nach Brasilien reist, als wenn man zB den Schwarzwald besucht, es ist aber keinesfalls so, dass jede Mücke eine unheilbare Krankheit bringt;-) Ganz im Gegenteil: Mich haben Land und Leute in allen Belangen äußerst positiv überrascht. Also los, keine Angst vor Reisen nach Brasilien, oder würdet ihr jemanden von einer Reise nach Deutschland abraten weil es dort Tollwut gibt??

Jetzt akklimatisiere ich mich so schnell es geht und werde noch ein paar Tage in Deutschland trainieren, bevor es am Donnerstag ins slowakische Samorin geht, wo ich am Sonntag bei der Challenge Samorin über die Mitteldistanz starten werde. Dies ist zugleich mein letzter Vorbereitungswettkampf vor meinem letzten großen sportlichen Ziel in dieser Saison: der Challenge Almere über die Ironman-Distanz am 10. September.

Happy Training,

Matthias 

Rennbericht Challenge Fredericia

Die gestrige Challenge Dänemark wurde im schönen Ostsee-Städtchen Fredericia ausgetragen. Da es sich um ein Rennen über die klassische Mitteldistanz (1,9-90-21km) handelt, wollte ich es als Vorbereitung für die anstehende Challenge Almere-Amsterdam über die Langdistanz (10. September) nutzen. Genau 7 Wochen liegt meine letzte Langdistanz bereits zurück. Eigentlich genug Zeit um ausgeruht und zumindest in passabler Form in Fredericia am Start zu stehen, aber da es der erste Renneinsatz nach der LD war, ist man immer etwas unsicher und weiß nicht so genau wo man steht.

Eine weitere Besonderheit war die Startzeit von 15:00….sowas habe ich in meiner aktive Laufbahn auch noch nicht erlebt. Ich finde das aber wunderbar, da man ausschlafen kann und alles deutlich entspannter abläuft.

Der Swim:

Vorab wurde natürlich die Strecke im Hafenbecken von Fredericia besichtigt. Witzig, was man dabei so sieht….die letzten Delphine haben wir in Südafrika und Hawaii gesehen, aber in Dänemark rechnet man eher nicht damit;-)

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Zwei Delphine werden zur Zeit täglich im Hafen von Fredricia gesichtet. Leider konnte ich im Wettkampf nicht seine Flosse greifen;-)

Punkt 15:00 erfolgte dann der Startschuss und ich war gespannt, ob mein intensives Schwimmtraining der letzten Wochen wieder eine kleine Verbesserung hervorrufen würde. Rapha hat den Schwimmstart der Pros gefilmt:

Ich fühlte mich von Beginn an sehr gut und befand mich erstmals auch nach 500m noch in einer Gruppe mit anderen Pros;-) Durch den starken Wind wurde es extrem wellig sobald wir das geschützte Hafenbecken verlassen hatten. Mir liegen aber solche Bedingungen und so konnte ich die Gruppe bis zum Ausstieg aus dem Wasser halten. Wasserschatten bei solchen Bedingungen zahlt sich einfach extrem aus aus und so konnte ich meine Bestzeit um fast 3min auf 25:47min verbessern. Sehr gut und nur 5min Rückstand auf die Spitze um Bittner, Fachbach, Scheltinga und Strange. Lediglich der Olympia-Schwimmer Lukasz Woit hatte nochmal 1,5min Vorsprung. Bäääähm oder so ähnlich dachte ich mir;-))

Die Wechsel:

Puh, KATASTROPHE trifft es ganz genau, weil ich meinen Helm doch im Stehen schließen musste (wurde bei der Pro Besprechung anders verkündet). Anlaufen, abstoppen, fudeln, wieder anlaufen….Mist, knapp 60Sekunden verloren. Um es vorweg zu nehmen: Der zweite Wechsel klappte dann ganz gut.

Bike:

Gute Temperaturen und ein ganz starker Wind spielten mir sehr in die Karten. Auch die 700 Höhenmeter versprachen es spannend zu machen. Auf Position 16 liegend machte ich mich auf die Verfolgung auf zwei Rädern.

Es lief alles nach Plan. Die Wattzahlen stimmten und ich holte sehr schnell viele Pros ein. Nach 15km passierte dann das Unglück: Mein Garmin Tacho lockerte sich nach dem ich bergauf (!) durch ein Schlagloch fuhr und flog im hohen Bogen auf die Straße. Was machen? Anhalten, zurückfahren, aufheben und neu losfahren ist keine gute Idee da sehr gefährlich….ohne Wattzahlen weiter zu fahren ist leider auch nicht so toll. Ich fuhr dann trotzdem weiter und pacte mich von nun an nach Gefühl. Da man als starker Biker sehr nah an seiner individuellen aerob/anaeroben Schwelle fährt, ist die Gefahr groß, zu überziehen. Nach 45km lag ich bereits auf Position 6 und jagte die 5-Köpfige Spitzengruppe mit allen Favoriten. Die letzten 10km waren dann ungewohnt schwer. Ein Zeichen, dass ich im mittleren Part deutlich überzogen habe;-)) Nach 2:06h und einem Schnitt von 43km/h stellte ich mein Bike mit der Tagesbestzeit der Pros ab.

Der Run:

Auf der sehr profilierten Laufstrecke galt es 4 Runden zu absolvieren. In Runde 1 hatte ich 2:50min Rückstand auf die große Gruppe. Ich fühlte mich zu Beginn an ungewohnt träge und hatte Probleme in einen vernünftigen Rhythmus zu kommen…Nachwehen des schlechten Pacings auf dem Rad!

Ab Runde 2 wurde es dann deutlich besser und ich holte langsam auf. Thomas und Micha pushten mich durch die Übermittlung der immer kleiner werdenden Abstände auf die Spitze. 1:50min, 1:30min….mit 50s Rückstand startete ich auf die letzte Runde. Die Jungs vor mir waren natürlich auch über die Abstände informiert. So entbrannte ein äußert schmerzvoller Kampf um die Plätze 3 bis 6. Trotz eines langgezogenen Sprints von 300m (letzter KM 3:09min !) fehlten mir am Ende 8s auf Platz 5, 39s auf Platz 4 und 1:05min aufs Podium. Meine Laufzeit betrug 1:16h (Vierte Laufzeit des Tages)

Am Ende erreichte ich das Ziel nach 3:53h und verbesserte meine Bestleistung auf der Mitteldistanz um 10min.

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Im Vorfeld hätte ich Platz 6 glücklich unterschrieben und auch wenn es jetzt ein wenig Schade ist, dass ich es nicht aufs Podium geschaffte habe, bin ich mit meinem Wettkampf äußert zufrieden! Sieben Wochen nach einer LD ist man noch nicht wieder bei 100% und ich trainiere ausschließlich für die Langdistanz. Um so mehr freut es mich, dass ich auf der MD so gut mithalten kann. Besonders erfreut mich natürlich die Schwimmzeit, auch wenn Neo und Salzwasser natürlich meine liebste Kombination sind;-)

Abgerundet wurde das erfolgreiche Wochenende durch den 1. Platz unserer TAC-Staffel, die sich damit für die Team-WM 2017 qualifiziert hat. Grandios !!

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An dieser Stelle natürlich vielen Dank für die ganzen Nachrichten und das Daumen drücken zu Hause. Vielen Dank natürlich auch an Thomas und Micha, die uns super betreut haben sowie an meine Sponsoren und Ausrüster für die Unterstützung!

Danke auch an Renndirektor Claus Vesterby (links auf dem Foto) und sein Team für die Orga des tollen Wettkampfs, sowie das Hotel und die Betreuung. Dänemark, wir kommen wieder;-)

Morgen fliege ich für ein sehr interessantes Coaching-Projekt für 5 Tage nach Brasilien bevor ich dann in 14 Tagen, bei der Challenge Samorin, erneut auf der MD am Start sein werde.

Rock n‘ Roll und Tak wie es auf dänisch heißt;-)

Matthias

Morgen ist Raceday!

Mein Bruder Thomas hat uns gerade grandios in der FeWo der TAC Jungs bekocht. Noch besser wäre es geworden wenn ich das Fleisch nach dem bezahlen im Supermarkt nicht vergessen hätte;-) Naja, so gab’s eben vegetarisches Essen;-) MarcO, Raph und Jo sind seid heute auch im schönen Fredericia und wir genießen einen netten gemeinsamen Abend. Toll, wenn der Start erst um 15:00 am nächsten Tag ist;-)


Wer das Rennen morgen mitverfolgen möchte, schaut am besten auf der Homepage des Zeitmess-Dienstes Ultimate Sport Service:

https://secure.onreg.com/onreg2/startlist/index.php?id=3051&language=us&teamid=0&filter=&search=true

Meine Startnummer: 23

Startzeit: 15:00

Natürlich gibt es für mich nicht nur das Battle gegen die anderen Pros, sondern auch gegen meinen Athleten und TAC Mitglied Johännes….the game is on:


Wer bei Facebook ist, kann mir bis morgen Mittag noch schnell ein Herz für die Wertung geben;-)

Wir hören uns aus dem Ziel;-)

Bis morgen!

Matthias 

Bike Course….check!

Der Bike-Course hier an der Ostseeküste ist wirklich traumhaft. Das Wetter spielt noch nicht so ganz mit, ist aber für das Rennen am Samstag Nachmittag grandios angesagt.

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Mit 700 Höhenmetern und viel Wind dürfte es eine anstrengende Nummer auf dem Rad werden….gut für mich;-) Ehemalige Olympia-Schwimmer werden leider dafür sorgen, dass das Tempo beim Swim noch höher als sonst ist, so dass ich die extra Portion „Pfeffer“ auf der Bikestrecke sehr begrüße;-)

Zumindest klappt das Carbo-/Sushi-Loading von uns 3en schon mal ganz gut;-):

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Morgen reist unsere TAC-Staffel nach Dänemark und dann kann es auch langsam losgehen….time to start the engine again!

Gute Nacht !

Road to Challenge Fredericia

In den letzten Tagen war es hier auf meinem Blog etwas ruhiger, was sich jetzt aber natürlich ändern wird, denn die (Half) Challenge Fredericia in Dänemark steht auf dem Programm. Am kommenden Samstag um 15:00 (ja, richtig gelesen, 15:00!!) ist es soweit. Da es mein erster Renneinsatz nach der Langdistanz vor 7 Wochen ist, bin ich nicht ganz sicher, wofür die Form so reicht. Alle Trainingsergebnisse über kürzere Distanzen lassen aber auf eine gute Form schließen;-) Am letzten Samstag haben Susanne und ich nochmal ein Open-Water Schwimmen über 4,6km durch den Starnberger See absolviert und so konnte ich zumindest meine Schwimmform überprüfen. Es hat sich wieder etwas getan, auch wenn die Schritte natürlich im Sekundentakt gemacht werden.

Das Starterfeld ist mit u.a. Per Bittner, Markus Fachbach, Chris Fischer, Evert Scheltinga, Massimo Cigana, dem Norweger Olsen sowie weiteren starken Dänen gut besetzt. Ich bin gespannt, wen der Jungs ich ärgern kann;-)

Zumindest hoffe ich am Samstag schneller voran zu kommen, als es aktuell auf dem Weg nach Fredericia der Fall ist:

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Der Kurs verläuft durch ein enges Kanalsystem welches von der Ostsee gespeist wird. Die flache aber windanfällige Radstrecke sollte mir entgegen kommen. Sie führt entlang des Festlands über eine Brücke auf eine Insel und zurück. Wenn ich es schaffe, werde ich sie heute noch abfahren.

Mein Bruder Thomas, Micha und ich sind dann ab heute in Fredericia und am Freitag stoßen mit Rapha, Marc O und Johannes K, drei Mitglieder bzw. Anhänger von TAC dazu, die als Staffel die Qualifikation für die Challenge WM 2017 anstreben.

Ich melde mich aus Dänemark wieder……

Matthias

 

Training is done!

Entschuldigt bitte, dass ich mich 2 Tage nicht gemeldet habe….mich hat kein slowakischer Landwirt vom Bike geholt (auch wenn es manchmal knapp war;-)). Wenn wir nicht im Training waren, habe ich die Zeit vor dem PC verbracht und mich um meine Athleten und TAC gekümmert. Da wartet viel Arbeit auf Rapha und mich, aber Arbeit die wir sehr sehr gerne machen;-)

Nach den gestrigen Intervallen auf der Bahn standen heute nochmal 15km im lockeren 4:30 Schnitt an. Vorher fuhren wir 3h auf dem Rad inkl. 4x10min 70.3 Wettkampftempo. Am Abend hatten wir dann das komplette Becken für uns, denn bei 13 Grad und Regen (aber 28 Grad Wassertemperatur) hatte wohl keiner Lust zu schwimmen:

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Es ist schon interessant, dass wir hier in Samorin innerhalb von 8 Tagen einen Temperaturabfall von 25 Grad erlebt haben…..nur gut, dass keiner krank geworden ist!

Insgesamt war das Trainingslager ein voller Erfolg und ich blicke meiner ersten Mitteldistanz (nach der LD) in Fredericia (Dänemark) in 3 Wochen optimistisch entgegen.

Morgen geht es zurück in die Heimat, aber natürlich nicht ohne kurz in Roth zu halten und die Frodo-Show zu bestaunen. Ich bin überzeugt, dass er den LD Rekord brechen wird.

So, ein letztes Mal gibt’s Grüße aus der Slowakei!

Matthias

Castelli Update

Das Training heute wurde pflichtbewußt abgespult….ist aber auch easy wenn man selber der Coach ist;-) Auf dem Rad haben wir heute mal einen kleinen Ausflug von Bratislava durch die kleinen Karpaten gemacht…nett, wie bei uns im Taunus;-)

Jetzt aber zu den wichtigen Dingen des Tages und da präsentiere ich stolz den ersten online Auftritt unserer Trivolution Action Crew bei unserem Partner Castelli. Wer den coolen Artikel (Achtung Eigenlob;-)) lesen möchte, schaut einfach unter folgendem Link vorbei:

http://blog.castelli-cycling.com/2016/07/12/building-a-team-the-trivolution-action-crew/

Bildschirmfoto 2016-07-12 um 17.06.23

 

Morgen ist Entlastungstag, daher schwimmen wir nur bis uns die Arme abfallen;-)

Gute Nacht!

 

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