Ironman 70.3 Luxembourg Recap

Ein tolles Wochenende liegt hinter mir. Nach 26h Training von Mo bis Samstag in der vergangenen Woche ging es gestern nochmal ordentlich zur Sache denn ich musste ich den Radpart beim 70.3 in Remich übernehmen. Das bedeutet 2h Vollgas;-)

Am Freitag sind wir bereits mit 8 Leuten aus unserem Wiesbadener Schwimmverein nach Luxembourg gereist. Unsere Männerstaffel mit Weltcup-Schwimmer Alexander Studzinski, meiner Wenigkeit und dem ehemaligen Weltklasse-Kurzdistanzler Gregor Buchholz sollte natürlich alles und jeden dort schlagen….so hofften wir zumindest;-)

Leider mussten wir als letzte beim Rolling Start ins Wasser uns so durfte Alex mal geschätzte 300-400 Leute überholen….nach etwas mehr als 17 (!!!!!!) Minuten auf etwas zu kurzer Schwimmstrecke verließ er mit deutlicher Tagesbestzeit das kühle Nass und wechselte auf mich. Natürlich wollte ich auch die Tagesbestzeit auf dem Bike und besonders Marino Vanhoenacker schlagen, der bisher immer schneller auf dem Velo war als ich. Obwohl ich „nur“ 340W NP fuhr (350 war mein heimliches Ziel, aber die Vorermüdung der Woche war einfach zu hoch) und die restlichen 1500 Athleten auf dem Bikekurs überholen musste was teilweise gar nicht so leicht war aufgrund enger Straßen etc., nahm ich Marino 7min ab und wechselte nach knapp 2:04h auf Gregor. Eine sehr ordentliche Leistung meinerseits, die mich seeeeeeehr optimistisch stimmt für Roth.

Da ich ja praktisch das ganze Altersklassen-Feld überholen musste, kann ich jetzt als Augenzeuge bei Windschattenvergehen von aussagen….was man da für Pulks sieht ist wirklich unglaublich. Teilweise 70-100 Mann mit 20-40cm (!!) Abstand…..aber das nur mal am Rande.

Mein Appell: Fahrt doch einfach fair liebe Leute, so wird man nämlich kein guter Biker wenn man immer nur lutscht;-)

Hier mal mein Spilt aus Trainingpeaks (Achtung, nur für Tria-Nerds interessant;-))

Gregor rannte das Dinge dann in für ihm ansatzweise gemütlichen Tempo mit 1:13h zu Ende und erzielte auch die schnellste Tageszeit. Nach 3:37h erreichten wir dann das Ziel.

Das Ranking sah folgendermaßen aus:

Unsere Mädels-Staffel erreichte auch ihr Ziel und gewann die Damen-Staffel-Konkurrenz überlegen.

Wir hatten viel Spaß und ein tolles Wochenende in der Sonne.

Heute ging es dann direkt weiter und Alex und ich hatten ein Interviewtermin beim regionalen Radiosender für Wiesbaden/Mainz:

Ab morgen geht es dann in die letzte lange und intensive Vorbereitungs-Runde für die Challenge Roth. Bei vorhergesagten Temperaturen von bis zu 34 Grad dürfte es eine extrem anstrengende Woche werden….aber besser als Regen;-)

Euch allen einen guten Start in die neue Woche!

Matthias

Ironman 70.3 Luxembourg Relay

Morgen starten wir mit einer Damen und einer Herren-Staffel unseres Wiesbadener Schwimmvereins beim Ironman 70.3 im schönen Remich. Der Bike-Kurs verspricht mit 800 Höhenmetern ein bisschen Abwechslung auch wenn nicht alle Straßen so breit und schön sind wie die Abschnitte an der Mosel:


Ich werde neben unserem Weltcup-Schwimmer Alex und unserem Läufer Gregor den Radpart absolvieren. Auf jeden Fall wirds eine lustige Nummer. Leider starten die Staffel als letzte beim Rolling Start und so müssen Alex und ich an 1800 Sportlerinnen und Sportlern vorbei bevor Gregor rennen darf. Das wird sportlich;-) Die Stimmung in unsern Teams ist jedenfalls super und das Wochenende ein voller Erfolg.


Natürlich haben wir ein Hotel mit 50m Indoor-Pool gebucht und so gab es heute morgen gleich die erste Trainingseinheit vor dem Frühstücksbüffet;-) So ist das eben wenn richtige Schwimmerinnen und Schwimmer dabei sind;-)

Am Montag beginnt dann die letzte richtig harte Trainingswoche vor Roth und wenn die so gut klappt, wie die aktuelle Woche, bin ich megamäßig vorbereitet😁

Ladys und Gentleman, start your engines….90km Bike tomorrow 😉

Trainingslager @home Week 1

Aktuelle befinde ich mich mitten in der ersten Woche des drei-wöchigen Trainingslagers für die Challenge Roth am 9. Juli. Die ersten 3 Tage mit hohem Trainingsvolumen von fast 20 Stunden liefen prima. Auf dem Rad hatte ich oft Begleitung von Rob, der sich auch auf die Challenge Roth vorbereitet:

Wie man sieht hat auch Robin Spaß an unseren Intervallen 😉

Die intensiven Läufe bestreite ich des öfteren mit Gregor Buchholz, dem ehemaligen Weltklasse-Kurzdistanzler, der nach den olympischen Spielen in Rio 2016 seine aktive Triathlon-Karriere beendet hat. Den Laufspeed hat er allerdings noch nicht verloren und so profitiere ich sehr von seinem Speed und der Erfahrung. In 10 Tagen werde ich mit ihm zusammen und Weltklasse-Schwimmer Alexander Studzinski beim Ironman 70.3 Luxembourg eine Staffel für unseren Wiesbadener Schwimmverein stellen….hui, das könnte eine passable Endzeit werden zusammen mit den Jungs;-) Endlich kann ich mal meinen nagelneuen Castelli Zeitfahranzug testen!

Das Training läuft also und da ich früh morgens anfange (meist um 7:30 im Wasser für 4-5km), habe ich abends dann auch mal Zeit beim True Athlete Podcast von Gregor als Gast dabei sein zu dürfen. In der aktuellen Ausgabe diskutieren wie die Challenge Samorin mit Sanders und Kienle. Wer da mal rein hören möchte findet den Link hier:

 

So, das waren ein paar Updates von mir. Der Ruhetag ist nun fast vorbei und morgen gibt es wieder Vollgas für die kommenden vier Tage!

Matthias

 

 

Deutsche Duathlon Meisterschaften Ulm…

Heute war es also soweit: die deutschen Duathlon Meisterschaften auf der Langstrecke standen im schönen Ulm im Rahmen des Powerman Germany auf dem Programm. Die Distanzen von 10km Laufen – 80km Radfahren und 20km Laufen versprechen ohne hin schon schweißtreibend zu sein. Die knapp 31 Grad machten es da am schönen Donauufer auch nicht wirklich leichter;-)

  1. Run:

Beim Auftaktlauf hat sich bestätigt, was ich bei jedem noch so kurzen oder langen Duathlon beobachte. Alle Athleten rennen los wie die Bekl….;-) Das Top-Favorit Felix Köhler locker 32min auf der nicht ganz leichten Auftaktstrecke würde rennen können, war mir klar. Ich war aber schon überrascht wie viele Jungs an mir bei ca 34:30min dran blieben. Wir wechselten dann an mit drei Leuten auf den Plätzen 3-5 auf das Rad. Der Rückstand zu Köhler betrug zu diesem Zeitpunkt ca 2:40min.

Bike:

Auf dem Rad habe ich dann sofort richtig aufs Tempo gedrückt. Knapp 350 Watt fuhr ich auf den ersten 20km um meine unmittelbaren Verfolger abzuschütteln. Dies gelang mir auch sehr gut. Nach ca 40km fuhr ich auf Position 2 und überholte den Schweizer Laufspezialisten. Leider machte sich meine Wade mit kurzen Krampfattacken bemerkbar, so dass ich beschloss, bergab etwas weniger aggressiv zu fahren. Es ist eben doch eine ungewohnte Konstellation für mich mit dem harten Auftaktlauf. Der Rückstand zu Köhler schrumpfte bis auf 1:15min. Mit der schnellsten Radzeit des Tages machte ich mich auf die abschließende Verfolgung über 20km am Donauufer.

2. Run:

Mittlerweile war es richtig heiß und drückend. Mein anvisiertes Tempo von 3:30/km musste ich sehr schnell begraben….aber das mussten alle anderen Athleten auch. Ich konnte auf Köhler leider nicht weiter aufschließen und verlor ca 20 Sekunden pro 5 Kilometer. Mein Vorsprung auf die Plätze 3 und 4 vergrößerte sich aber weiter auf über 5 bzw. 7 Minuten. Nach 1:16h war es dann auch geschafft und ich erreichte auf Platz 2 liegend mit einer Endzeit von 3:50h und 2:56min Rückstand auf den Europa- und Vize-Weltmeister im Duathlon – Felix Köhler- das Ziel im Donaustadion.

Ein wirklich sehr gutes Rennen von mir mit dem ich absolut zufrieden bin. Deutscher Vize-Meister, hinter dem aktuell sicher besten Langdistanz-Duathleten der Welt, wird man nicht alle Tage. Ich bin mega happy mit meiner Performance!

Zudem ware es eine gute Trainingssession für die Challenge Roth. Insgesamt waren es nämlich 30 Laufkilometer in einem 3:42min Schnitt pro Kilometer mit einer kurzen Session auf dem Bike von knapp 2h und 326 Watt ;-))

Geiler Tag!

Wer ein paar Impressionen vom Duathlon und Triathlon aus Ulm inkl. meinem Zieleinlauf sehen möchte, schaut hier:

Nach dem Rennen wurden die jeweils auf Platz 1-3 liegenden Männer & Frauen der DM-Wertung zur Dopingkontrolle gebeten. Sowas finde ich sehr vorbildlich und wenn ich nach den fast 4h in der Hitze nicht komplett dehydriert gewesen wäre, hätte es auch keine 90min und 3l Flüssigkeit benötigt um 90ml Urin abzugeben;-)

Jetzt wird ein paar Tage aktiv recovert und dann geht es in den letzten großen Trainingsblock für die Challenge Roth in 6 Wochen.

Vielen Dank an meine Verlobte und an Micha für den -wie immer- grandiosen Support vor Ort. Danke an Alle, die mir zu Hause die Daumen gedrückt haben. Glückwunsch an meinen TAC Kollegen Rob, der sich den 3. Platz DM in seiner AK M25 sichern konnte, auch wenn er dafür hart gelitten hat….so ist der Sport eben. The highs getting higher and the lows getting lower….Danke an meine Sponsoren und Partner und last but not least: Danke an alle freiwilligen Helferinnen und Helfer, die den Einstein Triathlon & Duathlon heute zu einem grandiosen Rennen gemacht haben !!

Gute Nacht und euch allen einen guten Start in die neue Woche!

Matthias

Deutsche Duathlon Meisterschaften 

Morgen gehts in Ulm heiß her….nicht nur wegen der angesagten 32 Grad. Es stehen die deutschen Duathlon Meisterschaften über die Langstrecke auf dem Programm. 10km laufen, 80km Bike auf einer technisch sehr anspruchsvollen Strecke und nochmal 20km laufen stehen auf dem Programm. Ein körperlich sehr beanspruchendes Format und damit hervorragend geeignet um den neuen deutschen Meister zu küren. Favorit auf den Tittel ist der Vize-Weltmeister und seit Sonntag auch Europameister im Duathlon, Felix Köhler. Hinter im gibt es sicher einige Jungs, die aufs Podium wollen. Einer davon bin ich und natürlich möchte ich möglichst weit oben stehen😉

Meine Form ist gut und ich sollte auch ziemlich ausgeruht am Start stehen. Der Powerman Ulm stellt auch meinen letzten langen Test für die Challenge Roth dar und da möchte ich natürlich gut performen😁

Startzeit: 9:30

Startnummer: 6

Remember: Always beat you race number 😝

#noFearbig#Gear

Streckencheck Roth…

Das schöne Wetter in dieser Woche wollte ich natürlich ausnutzen und so haben Rob und ich einen kleinen Ausflug ins fränkische Roth gemacht, wo wir am Do und Fr ausgiebige Test auf den Rad- und Laufstrecken der Challenge Roth absolviert haben.

Nach 275 Radkilometern kennt man die Strecke ganz gut würde ich sagen. Dazu haben wir noch eine knackige Laufeinheit am legendären Main-Donau Kanal absolviert und fertig war unser kleiner Ausflug. Natürlich haben wir es uns nach geleisteter Arbeit noch köstlich schmecken lassen…

Am Abend des 09. Juli sehen wir dann hoffentlich etwas zerstörter aus;-)

Jetzt geht es aber erstmal am kommenden Wochenende in Ulm rund, denn die deutschen Duathlon Meisterschaften auf der Langstrecke werden dort ausgetragen. Ich habe ja schon ein paar Duathlon’s absolviert, aber noch nie die Distanz von 10km – 80km – 20km….mal sehen wo ich mich innerhalb der deutschen Duathlon-Spezialisten so platzieren kann.

Die kommende Woche wird sonnig, also nichts wie raus…!

Matthias

Wettkampfbericht Challenge Lissabon

Am gestrigen Sonntag stand meine zweite Mitteldistanz in diesem Jahr auf dem Programm. Im schönen Lissabon wurde erstmals die Challenge Lisboa ausgetragen. Bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen um die 27 Grad sollte es ein tolles Event werden.

3:54h steht für mich am Ende in der Ergebnisliste. Meine zweit beste Zeit bisher auf der Mitteldistanz.
Die Ergebnisliste sagt Platz 12, aber im Gegensatz zu Platz 12 vor zwei Wochen auf Gran Canaria bin ich mit diesem Rennen sehr zufrieden. Im Schwimmen habe ich mit 28:10min ein -für mich- gutes Ergebnis erzielt. Davon muss man nochmal locker 20-30s abziehen da es zu Fuße eine lange Rampe hoch ging bis man die Timing Matte erreicht hat. Nicht mal 6min auf Top-Schwimmer wie Manuel Küng und Co. sind sehr gut (für mich;-)) Das sah schon deutlich anders aus….😉


Mit 2:05h  und 41,7km/h im Schnitt auf dem Rad (Datei auf Strava) habe ich erneut eine der schnellsten Zeiten im Feld fahren können. Das man auf der flachen Strecke (4 Runden mit insgesamt 500 Höhenmeter) dann nicht nennenswert Zeit auf die große Führungsgruppe mit allen Top-Startern rausfahren kann, ist eh klar…das klappt auch nicht wenn fair gefahren werden würde….Aber auf einer Strecke wie zB der Challenge Roth mit Hügeln und 20m Windschatten-Abstand (der da ja auch bei den Pros hoffentlich wieder super kontrolliert wird) sieht es schon ganz anders aus. Leider bin ich durch ein großes Schlagloch gedonnert und habe so meine Aeroverkleidung am Rad abgebrochen und meine Flaschen verloren. Zumindest war ich nach dem Schlag hellwach;-)

Mein abschließender Run war mit 3:39min pro KM (1:17h) ok aber noch nicht ganz so wie ich es mir für Roth vorstelle. Drei der vier Runden waren gut, aber am Ende musste ich der Hitze und der noch nicht ausgereiften Verpflegungsstrategie etwas Tribut zollen. Alles in allem aber ein prima Ergebnis und ich blicke sehr zufrieden Richtung Saisonhighlight!

Wasser statt Iso….


Meine Erkenntnis, dass die ganzen ITU Jungs auf der MD einfach deutlich stärker sind als wir Langstrecker hat sich an diesem Wochenende wieder einmal bestätigt. Gestern hat Ali Brownlee die MD/Longo-Elite bereits zerstört und heute hat mit Joao Pereira der 5. der olympischen Spiele gewonnen. Gut, dass mein wichtigstes Rennen die Challenge Roth ist und die ist ja bekanntlich deutlich länger;-)

Jetzt wird trainiert und in 3 Wochen geht es bei den deutschen Duathlon Meisterschaften in Ulm auf der Langstrecke hoch her!

Vorher natürlich noch etwas Sightseeing mit meinen Eltern in dieser der tollen Stadt. Morgen fliege ich dann wieder zurück nach Hause und bringe (hoffentlich) das gute Wetter mit;-)

Altstadt:

Jerónimos Monastery:

Bis bald,

Matthias

It’s on…

Bike ist eingecheckt, Sachen werden später gepackt und Zeit für mein Nespresso-Werbefoto war heute auch noch.😉


Wer das Rennen morgen mitverfolgen möchte, schaut am besten hier:

http://www.challenge-lisboa.com/

Angeblich gibt es einen Live Stream…keine Ahnung wie gut der dann ist….😬

Start: 8:25 dt Zeit

Startnummer: 21

Es werden 30 Grad, also Hitzeschlacht 😉💥

Über Lissabon nach…..ROTH!!

Ja genau, ich habe mich entschloßen in diesem Jahr doch zwei Langdistanzen zu absolvieren und so freue ich mich sehr, am 9. Juli bei der Challenge Roth am Start stehen zu können. Wer noch nie bei der Challenge Roth war, sollte es sich unbedingt mal anschauen. 5000 Teilnehmer und ein ganzer Landkreis der nur Triathlon im Kopf hat. Die Stimmung dort ist einfach einmalig….ich habe im letzten Jahr den Zieleinlauf von Frodeno im Stadion gesehen und die Stimmung dort ist einfach wie bei keinem anderen Rennen der Welt. Grandios!

Ich habe schon einmal als Age-Grouper dort teilgenommen. 1:12h Schwimmen, 5:03h Rad und 3:31h Run waren meine Splitzeiten damals. Ich finishte in 9:52h auf Position 265. Damals habe ich mir geschworen, sollte ich mal deutlich besser werden, wieder nach Roth zu kommen und um die vorderen Plätze mitzukämpfen (ok, damals dachte ich Sub9 wäre das absolute Maximum und es handelt sich um meine AK;-)). Dieses Unterfangen starte ich nun am 09. Juli 😉

Vorher stehen mit der Challenge Lissabon und den deutschen Duathlon Meisterschaften zwei weitere Testwettkämpfe an. Das Starterfeld in Lissabon kann sich absolut sehen lassen. Andy Dreitz und Platz 5. und 8. der olympischen Spiele aus Rio sind nur ein paar der Topstars. Natürlich werde ich alles geben und hoffe, dass es irgendwie für die Top 10 reicht. Viel wichtiger ist mir aber, gewisse Einzelleistungen unter Wettkampfbedingungen zu testen um zu sehen, woran ich in den verbleibenden 9 Wochen bis Roth noch besonders arbeiten muss. Außerdem war ich noch nie in Lissabon und freue mich auf einen entspannten Stadtbummel und leckeres Essen bei tollem Wetter mit meinen Eltern nach dem Rennen;-)

Ein kleines Recap der NNP zu meinem Rennen auf Gran Canaria möchte ich euch natürlich auch nicht vorenthalten:

 

bom dia,

Matthias

Rennbericht Challenge Gran Canaria

Gestern stand also meine erste Mitteldistanz im Jahr 2017 auf dem Programm. Dafür haben sich, meine von mir gecoachten Athleten Rapha und Peto, sowie meine Wenigkeit die Challenge Gran Canaria ausgesucht. Dabei handelt es sich um die schwerste Mitteldistanz Europas😬 Dies sollte sich auf den Strecken bewahrheiten😉

Schwimmen:

Bereits im letzten Jahr schwammen die schnellen Jungs hier 5-7min langsamer als sie es normal tun. Auch in diesem Jahr wurde die Strecke leider nicht korrekt vermessen, so dass ich natürlich nochmal mehr Zeit auf die schnellen Schwimmer verlor. Was ich dem Veranstalter leider vorwerfen muss, war die Streckenführung. Nach der ersten Runde kam mir und den langsameren Pros nämlich das gesamte Age Group Feld entgegen. Sich da durch zu kämpfen macht einen nicht nur langsam sondern ist einfach gefährlich. Die schnellen Schwimmer „retteten“ sich bereits zur Wendeboje. Naja, egal, ich und (hoffentlich) alle anderen haben es ja überlebt. 33:50min klingt natürlich bedrohlich langsam, aber ich habe deutlich weniger Zeit auf einige meiner Pro Kollegen verloren als sonst. Der absolute Rückstand war natürlich durch die lange Strecke trotzdem groß.


Bike:

Auf dem Rad habe ich dann versucht meine Aufholjagd zu starten. Insgesamt hat es auch recht gut geklappt. Die Radstrecke war leider extrem voll da die Olympische Distanz ebenfalls auf der 20km Runde unterwegs war. Gefährlich wurde es dadurch auch wieder, da viele Age Grouper natürlich deutlich langsamer fahren und es beim überholen gefährliche Situationen gab. Peto ist leider leicht gestürzt, aber er konnte weitermachen und passiert ist ihm auch nichts. Ich kam ganz gut durch und fuhr 339 Watt NP. Das reichte für die 3. beste Zeit des Tages knapp hinter Peter Hemeryck und mit großem Abstand zu dem alles überragenden Alistair Brownlee. Nicht umsonst ist der Kerl Doppel-Olympiasieger;-) Das wird mehr als schwer für Kollege Frodeno in diesem Jahr. Meine Radzeit: ca 2:28h. Brownlee: 2:22h 😳


Run:

Der abschließende Lauf ist ja eigentlich meine große Stärke. Leider lag ich nach dem Bike noch nicht wirklich in Schlagweite zu den Top 5 (was mein Ziel war), so dass ich mich nicht mehr verausgaben konnte und wollte. Es ist schwer 100% zu geben wenn man etwas „abgeschlagen“ liegt. Ich habe es dann in 1:20h nach Hause gebracht und landete damit am Ende nach 4:27h auf Platz 12. Nicht ganz die Platzierung die ich erreichen wollte, aber manchmal laufen Rennen nicht so wie man es plant. Fakt ist aber, dass ich schneller im Wasser geworden bin und das wird sich schon bald in meinen Ergebnissen wiederspiegeln. 

Jetzt heißt es erstmal zu regenerieren und die beiden letzten Tagen in der Sonne zu genießen😉

Peto hat mit Platz 3 in seiner AK die WM Quali eingetütet und Rapha hat sich bis zum Ende prima durchgekämpft. Ich bin stolz auf die Jungs!


Grüße nach Deutschland! Next stop: Lissabon!